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G Kollektiv

KI und Wir

Werkzeug, Experiment und Herausforderung, nicht Ersatz.

KI und Wir

Unsere Haltung zu KI

KI ist kein Feind, sondern ein Werkzeug, genau wie das Auto damals. Niemand verbietet es heute, weil wir faul werden könnten; wir nutzen es einfach. Oder denk an Handwäsche: Weißt du das noch? Nein? Weil Technik voranschreitet.

Wir bei G Kollektiv haben KI eingebunden, statt sie zu verteufeln. Sie hilft uns, Klangwelten zu formen, ohne den menschlichen Kern zu verlieren. Dazu gehört auch der Einsatz von KI, Stimmeffekten und Produktions-Tools.

Durch das ganze Hin und Her drumherum werden mittlerweile sogar Songs von uns als „vollständig KI-generiert" eingestuft, bei denen nachweislich gar keine KI im Spiel war. Doch ehrlich gesagt: Für uns macht das keinen Unterschied. Uns interessiert nicht, was irgendwo für ein Stempel draufklebt. Uns interessiert, was bei euch ankommt.

Unsere Musik entsteht aus echten Emotionen, echter Arbeit und teils auch aus echten (aber bearbeiteten) Stimmen. KI ist oft Teil des Prozesses (nicht immer), aber niemals der Ursprung. Ob neue Hörer uns dafür als „KI-Projekt" abstempeln, ist uns ziemlich egal. Es geht uns nicht um Ruhm, Geld oder Anerkennung von außen.

Am Ende zählt für uns nur, was ein Song in euch auslöst. Wenn er euch berührt, begleitet oder stärkt, dann war er es auch wert.

Wie wir KI einsetzen

Tatsächlich singen wir auch selbst, mit Herz, Fehlern und Emotionen. Autotune glättet, wo nötig. Doch unser Konzept geht an dieser Stelle weiter. Wir lassen unsere Stimmen meist absichtlich wie bekannte KI-Sounds oder -Stimmen klingen (nur eben ohne die bekannten Fehler), fügen aber oft auch „echte KI"-Stimmen hinzu. Einfach, um zusätzlich zu verwirren. „Wer ist Mensch, wer ist die Maschine? Wieso wird hier plötzlich mit Emotion gesungen? War das nicht KI?", genau diese Fragen wollen wir provozieren. Nicht um zu täuschen, sondern um eine Reaktion sichtbar zu machen: Wie schnell wird heute „KI!" gerufen, noch bevor wirklich hingehört wurde? Geht es überhaupt noch um Musik? Um Emotionen? Oder geht es längst nur noch darum, andere schlechtzureden, weil Hass und polarisierende Meinungen wesentlich mehr Aufmerksamkeit bringen als ein Miteinander?

Auch ergänzen KI-Elemente wie Beats oder Effekte unsere Sounds. Zwar spielen einige von uns auch eigene Instrumente und wir lassen sie gern mit einfließen, doch letztendlich wird alles zusammen gemischt. Garantieren können wir euch aber: Unsere Songs sind niemals nur „Klick und fertig". Die meisten unserer Tracks sind Hybrid, also eine Mischung aus beiden Welten. Eure Geschichten als Basis, Vocals als Kern, KI als Verstärker.

Warum wir jetzt alles kennzeichnen

Durch den EU AI Act müssen KI-modifizierte wie auch KI-generierte Inhalte nun gekennzeichnet werden. Da unser Konzept beides verbindet, werden auch wir das ab sofort tun. Und ja, wie schon erwähnt: Es gibt auch Songs von uns, in denen gar keine KI zum Einsatz kommt. Trotzdem werden wir künftig auch diese mit „KI" kennzeichnen.

Warum? Weil uns damit die Entscheidung abgenommen wurde, einen Song anhand seiner Melodie, seiner Emotion oder einer Stimmfarbe zu mögen. Bevor überhaupt hingehört wurde, klebt schon ein Stempel drauf, der vor allem eins tut: Unruhe stiften. Wer glaubt, das käme irgendeinem Künstler zugute, liegt falsch. Auch eine Demonetarisierung von Musik, die durch KI modifiziert oder generiert wurde, spiegelt am Ende nur das wider, was man gerade überall beobachten kann: zwei Klassen, Entfremdung, Spaltung.

Wir machen mit. Aber anders, als es sich manche wünschen: Niemand schreibt vor, dass wir „echte" Songs nicht auch als KI-modifiziert kennzeichnen dürfen. Also werden wir künftig unsere Musik, Videos und alles Weitere entsprechend kennzeichnen. Verlieren wir dadurch Hörer? Bestimmt. Aber das werden die sein, die unsere Geschichten sowieso nie verstanden haben.

Und wenn bald eine Kennzeichnungspflicht für „Hall auf der Stimme" oder „Autotune kam zum Einsatz" käme, werden dieselben Leute das dann auch befürworten? Fordern wir das dann auch für elektronische Elemente? Früher nannte man sowas immerhin „Teufelswerk". Elektronische Musik? „Das ist doch keine echte Musik", hieß es damals. Heute ist sie Normalität. Technik schreitet voran, wir nehmen sie an. Entscheide du, ob du das auch tust.

Kein Hochglanz-Studio

Wir haben uns inzwischen zwar einiges an gutem Equipment aufgebaut, sind aber noch weit von einem professionellen Studio entfernt. Und ehrlich gesagt: Perfektion ist auch gar nicht unser Ziel, die werden wir sowieso nie erreichen. Wir sind Hobby-Sänger, Hobby-Musiker und vor allem experimentierfreudig. Deshalb hört man bei uns auch Dinge, die man in Hochglanz-Produktionen oft nicht hört: Atemzüge, kleine Unregelmäßigkeiten, Momente, in denen eben mal nicht alles perfekt sitzt.

Aber genau das verstecken wir nicht. Das gehört zu uns.

Und trotzdem geben wir bei jedem Song unser Bestes und stecken Herz und Arbeit in jede Zeile und jeden Ton. Dabei kommt bei uns der Spaß auch nicht zu kurz, denn wir machen uns keinen Druck, wir machen Musik aus Leidenschaft.

Und genau das möchten wir euch mit unserer Musik vermitteln.

Zwischen Mensch und Maschine

Was passiert eigentlich, wenn man die Frage umdreht?

Wenn Menschen anfangen, so zu klingen wie Maschinen, und KI als Teil davon?

Vielleicht ist dann nicht mehr entscheidend, wer dahintersteht, sondern ob die Musik selbst noch etwas in uns auslöst.

Wenn Menschen glauben, es sei KI, und Algorithmen es für menschlich halten, dann sind wir genau dort, wo wir musikalisch sein wollen. Und wenn es umgekehrt ist, auch. Denn am Ende geht es nicht um Labels. Nicht um Häkchen. Nicht um Kategorien.

Es geht um das, was ein Song in dir auslöst. Unsere Musik ist real. Unsere Haltung auch. Der Rest ist Spielraum für Kunst. Alles andere ist Nebensache.

KI ersetzt Sänger

„KI ersetzt Sänger wie mich!" Das hört man so oft. Doch warum seid ihr nicht besser als der einfache „Klick"? Warum die Veränderung der Branche nicht endlich annehmen und für sich nutzen? Aufhalten wird man KI nicht mehr. Deshalb haben wir sie angenommen. Und ja, unter uns sind auch zwei Ex-Solo-Künstler, waren nicht die kleinsten.

Seien wir ehrlich: Auch ohne KI unterscheiden sich viele Künstler kaum noch voneinander. Gleiche Produktions-Tools, gleiche Plugins, gleiche DNA, teils sogar ähnliche Stimmen. Heute schreien manche sofort „KI", selbst wenn der menschliche Künstler direkt neben ihnen steht. Also fingen wir an, uns damit zu beschäftigen.

Wir mixen Menschliches mit Maschinen, probierten uns aus, blieben uns aber treu und echt. Wir wollten nicht die KI übertreffen. Und auch nicht andere Künstler. Wir wollen, dass der Unterschied verschwimmt, im Leben genauso wie in der Musik. Etwas, was zeigt, wie sehr unsere Wahrnehmung beeinflusst wird.

KI stoppen? Unmöglich. Wer erinnert sich noch an Kassetten? An CDs? Oder an den Laden für die neue Bravo Hits? Heute ist Streaming Normalität. Die Zeit der KI ist gekommen, um zu bleiben. Und bevor wir selbst verblassen, haben wir uns zusammengetan und gehen unseren eigenen Weg. Ob das Zukunft hat, wissen wir nicht. Aber wir wollen es versuchen, für dich, für uns und für die Musik.

Auffällig ist gerade etwas anderes: wie viele Musiker sich plötzlich beschweren, von denen man vorher nie etwas gehört hat. Diese „Künstler" springen auf einen Zug auf, sammeln Klicks und Likes, weil sie sich einer neuen Hate-Welle anschließen können. Ein Song von „XYZ" hat vorher vielleicht fünfzig Cent eingebracht. Doch jetzt, wo man auf den Empörungszug aufspringen kann, heißt es plötzlich: „Hey, Suno oder Udio hat meine Songs benutzt, jetzt will ich mein Stück vom Kuchen." Mal ehrlich: Auch Suno und Udio erschaffen Kreationen, sie kopieren nicht einfach stumpf. Wäre das so, würde „XYZ" weiterhin in der Versenkung bleiben. Doch sobald man erfährt, dass vielleicht drei Töne aus dem eigenen Song übernommen und daraus etwas komplett Neues entstanden ist, meldet man sich plötzlich zu Wort. Doch auch sowas interessiert uns nicht. Dennoch denken wir darüber nach. Was uns interessiert, ist das, was am Ende aus den Boxen kommt.

Wir hören selbst viel Musik und feiern andere Künstler. Dabei unterscheiden wir nicht: Kommt der Song von STAR X oder ist er KI? Wenn er uns packt, bleibt er im Loop. Egal woher. Wir sind Hybrid, und das ist kein Kompromiss.

Wir sind das G Kollektiv.

Andere Meinungen sind ok

Wir verurteilen niemanden. Auch Künstler, die KI-Tools oder KI-Musik grundsätzlich nicht gut finden, haben absolut das Recht auf ihre eigene Haltung. Das ist völlig legitim. Nur: Warum direkt mit voller Wucht dagegen schießen und gleich alle „KI-Artists" in einen Topf werfen?

Klar, reinen KI-Prompt-Song-Spam feiern auch wir nicht. Aber dann hören wir ihn einfach nicht, statt derart massiv dagegen zu wettern wie manch andere. Auch wenn wir Hybrid sind, geht uns das Thema natürlich etwas an. Jeder darf seine eigene Meinung haben. Genau deshalb gibt es ja auch Unterschiede in Musik, in Genres, in allem.

Und keine Sorge: Sachlicher Diskurs, kritische Fragen, ehrlicher Zwiespalt, das ist bei uns immer willkommen. Wer aber stattdessen mit einer unsachlichen Hetzkampagne gegen uns anrückt, bekommt tatsächlich keine Welle zurück. Wir sind erwachsen. Wir blockieren euch einfach auf den Plattformen, damit ihr nicht weiter mit unseren Content genervt werdet. So einfach kann's sein.

Hören statt urteilen

Wir haben ein Video gesehen, in dem jemand dazu aufgerufen hat, komplett KI-generierte Musik zu boykottieren. „Hört das nicht. Entfolgt. Das ist keine Kunst." Doch niemand hat das Recht, anderen vorzuschreiben, was sie fühlen dürfen und was nicht.

Wenn dich ein Song erreicht, wenn er dich berührt, wenn er dir etwas gibt, dann ist er für dich real. Egal, ob er von einem Menschen kommt, von einer Maschine, oder von beidem.

Wir glauben: Bedeutungslosigkeit ersetzt Künstler, nicht KI. Wer Menschen wirklich erreicht, muss keine Verbote aussprechen.

Aussagen wie „Hört das nicht" sind nicht mutig. Sie sind toxisch. Denn sie sagen im Kern nur eines: „Ich entscheide, was Kunst ist." Und das ist schlicht arrogant.

KI klaut niemandem Fans. Belanglosigkeit klaut Fans.

Wir glauben: Dieser Mensch hat nicht über KI geredet. Er hat über seine Angst geredet. Doch Musik war nie sicher. Sie war schon immer Wandel.

Am Ende bleibt nur eine wichtige Frage:

Was berührt dich?

Hör das KI raus

Höre die KI-Stimme raus. Eine Stimme hier ist komplett KI generiert. Die anderen sind echt, aber mit etlichen Effekten belegt. Erkennst du den Unterschied?

Unsere Webseite

Nur noch kurz am Rande: Das Design der Webseite wurde übrigens großteils auch mit KI erstellt ✌️.

Dir ist das alles egal. Die KI muss einfach weg. Vote sie hier weg.
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